Bitte verwenden Sie Microsoft Edge, Google Chrome oder Firefox.
Die Regenbogenhaut des Auges, auch Iris genannt, ist die Blende des Auges, die durch Pigmente gefärbt ist. Durch sie hast du eine blaue, grüne, graue oder braune Augenfarbe. Abhängig ist die Farbe vom Pigmentgehalt der Membranschicht. Die Regenbogenhaut enthält die Pupille, die das Sehloch darstellt, und liegt auf der Vorderfläche der Linse. Die Irismuskulatur sorgt für die Veränderungen des Pupillendurchmessers bei Lichteinfall. Dadurch verengt sich deine Pupille bei Licht und vergrössert sich bei geringerer Lichteinstrahlung. Die Regenbogenhaut im Auge ist für den Augenarzt gut sichtbar. Mit der Hilfe eines Mikroskops oder einer Lupe erhält er zahlreiche diagnostische Hinweise. Da hier ein direkter Blick in das Bindegewebe gelingt, erlaubt das dem Therapeuten, Rückschlüsse über mögliche Erkrankungen zu ziehen. Die Alternativmedizin geht davon aus, dass sich in der Regenbogenhaut der gesamte Organismus spiegelt.
Bei der Irisdiagnostik betrachtet der Therapeut deine Iris durch eine Lupe oder ein Mikroskop oder fotografiert sie mit erweiterter Technologie. Es geht nicht nur darum, deine Konstitution und mögliche Beschwerden zu erkennen, sondern deine Augen zeigen auch den energetischen Zustand und die Verfassung deiner Seele an. Durch den Blick ins Auge lassen sich Zusammenhänge verschiedener Beschwerden erfassen. Den Ausgang bildet die Annahme, dass zwischen allen Körperteilen und Organen Nervenverbindungen zur Regenbogenhaut führen. Störungen und Erkrankungen der Organe werden an den Strukturen der Iris sichtbar. Das kann in Form von Ringen, Pigmentflecken und Streifen, durch die Farbe der Regenbogenhaut und andere Merkmale sein. Die Methode soll den Zustand deines Körpers aufzeigen und mögliche Blockaden erkennen. Im rechten Auge werden die rechten Organe, im linken die linksseitigen Organe sichtbar. Haut oder Stirn sind am Rand der Iris zu finden und mittig liegende Organe in der Nähe der Pupille.
Laut Alternativmedizin ähnelt die Regenbogenhaut in ihren Strukturen einer Landkarte, auf der verschiedene Zonen abgezeichnet sind. Mit Hilfe der Diagnose sind wichtige Hinweise über deine erbliche und konstitutionelle Veranlagung erkennbar, auch ob sich bereits Erkrankungen manifestiert haben oder bestimmte Beschwerden drohen. Aus der Farbe der Iris wiederum lassen sich Rückschlüsse auf die Konstitution ziehen. Unterschieden werden:
Neben der Farbe unterscheidet die Irisdiagnostik die Konstitution in verschiedene Typen. Anhand dieser lässt sich erkennen, welche Neigungen für Beschwerden bestehen. Diese sind:
Die Farbe und Beschaffenheit der Iris ermöglicht dem Therapeuten das Erkennen möglicher Belastungen, gibt aber auch Aufschluss über bereits erlittene Erkrankungen, genetische Dispositionen und bestimmte Krankheitsneigungen. Die Zeichen werden dabei als Hinweis gewertet, während die Diagnose der Ursachen schulmedizinisch gestellt wird. Veränderungen sind beispielsweise Lakunen, Krypten oder Waben als Defektzeichen für Organschwächen oder schwere Erkrankungen. Zeigt die Iris reflektorische Zeichen, darunter helle Strahlen, ist das ein Hinweis auf Reizzustände, die akut oder wiederkehrend auftreten können. In der Regenbogenhaut lassen sich auch physiologische Zeichen erkennen, die die Möglichkeit einer Behandlung zu vereinfachen. Pigmente und Flocken verweisen auf Stoffwechselprobleme oder auf eine Neigung zu Angst und Depression.
Die Irisdiagnose geht auf die alten Ägypter zurück. Auch die Chaldäer wollten anhand der Augen den Zustand des Körpers und Geistes herausfinden. Später, im 17. Jahrhundert, wurden die Organe verschiedenen Bereichen der Iris zugeordnet und die Irisdiagnose in Form einer topgraphischen Karte entwickelt. Der Arzt Horst Ferdinand Herget prägte im 20. Jahrhundert den Begriff der Iridologie.
Die Irisdiagnostik bildet einen alternativmedizinischen Teil der Behandlung und ist als Ergänzung gedacht, um mögliche Beschwerden zu erkennen und mehr über dich als Mensch zu erfahren. Das betrifft auch deine psychische Widerstandsfähigkeit. Die Diagnose ermöglicht dir, eigene Schwachstellen kennenzulernen und rechtzeitig zu handeln, um Beschwerden vorzubeugen. Auch kann der Therapeut entsprechende Massnahmen ansetzen, beispielsweise eine Behandlung mit homöopathischen Mitteln. Bei diesen Therapien ist eine Beratung sinnvoll, die sowohl das Verfahren erklärt als auch die Veränderungen und Hinweise auf Erkrankungen.
Hast du dich schon einmal gefragt, warum du ständig einen Druck auf den Augen oder Kopfschmerzen hast? Womöglich leidest du an einer Anisometropie. Diese Art der Sehstörungen entsteht immer dann, wenn eine Ungleichsichtigkeit beider Augen vorliegt. Ist die Differenz der Werte beider Augen grösser als 2, spricht man von der Anisometropie. Egal, ob du an Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit oder Hornhautverkrümmung leidest: Lass deine Augen also auf jeden Fall kontrollieren und schliesse diese Ursachen für deine Beschwerden aus.
Mit Adleraugen die Umgebung wahrzunehmen, bleibt immer ein Traum. Menschen schaffen es auf eine maximale Sehschärfe von zehn. Leider liegt bei einem Drittel der Schweizer der Wert darunter. Etwa 30 Prozent der Bevölkerung leidet unter Sehschwächen. Sie machen sich vielfältig bemerkbar, meist in einem schleichenden Prozess. Eine nachlassende Sehkraft ist kein Grund zur Panik. Die meisten Fehlsichtigkeiten sind harmlos. Sehschwächen lassen sich durch Sehhilfen wie Brillen oder Kontaktlinsen leicht korrigieren. Besonders wichtig ist die frühzeitige Korrektur der ein- oder beidseitigen Schwachsichtigkeit (Amblyopie) bei Kindern. Erfahre hier alles Wesentliche zu den häufigsten Sehschwächen und was dagegen hilft.
Gleitsichtbrillen vereinen mehrere Funktionen in einer Sehhilfe – nämlich verschiedene Sehstärken im oberen, mittleren und unteren Bereich der Gläser. Wer kurzsichtig ist und gleichzeitig an zunehmender Altersweitsichtigkeit leidet, kann mit ein und derselben Brille lesen und in zwei Entfernungen scharf sehen: In die Nähe und in die Ferne. Der lästige Wechsel zwischen der normalen und der Lesebrille entfällt. Kontaktlinsen können das nicht, denn sie sitzen direkt auf dem Augapfel und bewegen sich mit ihm. Bis auf wenige Ausnahmen sind die meisten Träger mit ihrer Gleitsichtbrille zufrieden. Probleme treten durchaus anfangs kurz auf, verschwinden überwiegend aber nach einer Eingewöhnungszeit.
Die Gesundheit der Augen hängt immer von der Funktionalität und Gesundheit des Körpers ab. Treten dort Probleme und Beschwerden auf, kann sich das auch auf die Augen auswirken. Sehstörungen behindern die Wahrnehmung und sind häufig Hinweise auf ernsthafte Erkrankungen. Sie zeigen sich ganz unterschiedlich und benötigen eine frühzeitige Behandlung. So treten sie bei einer Netzhautablösung oder auch einem Schlaganfall genauso auf wie bei kurzzeitigen Kreislaufproblemen.
Dein Gesichtsfeld – also der Bereich, in dem wir sehen können – ist auf einer Hälfte eingeschränkt? Dann spricht der Augenarzt von homonymer Hemianopsie. Wenn plötzlich links oder rechts Sehstörungen auftreten, kann das im Alltag sehr belastend sein. Was genau hat es mit diesem Krankheitsbild auf sich, wie sehen Diagnose und Therapie aus, und wie aussichtsreich ist die Behandlung? Wir schauen uns häufige Fragen rund um den halbseitigen Gesichtsfeldausfall näher an.
Mit dem Begriff der „Exophorie“ bezeichnet man eine Form des Schielens, auch genannt Strabismus. Dieses Schielen tritt erst bei einer binokularen Unterbrechung auf. Dann weicht ein Auge lateral von der gewöhnlichen Sehrichtung ab. Einfach ausgedrückt: Eines der Augen schielt nach aussen, sobald es verdeckt ist. Von der Exophorie gibt es mehrere Formen. Sollten durch die Exophorie keine Beschwerden auftreten, dann musst du sie auch nicht behandeln lassen. In manchen Fällen ist eine Behandlung jedoch ratsam – wann, erfährst du hier.